Der Planet ohne Stern

Es drängt mich immer weiter an den Rand
Bis ich völlig losgelöst bin
Und durchs Weltall schwebe ohne jeden Sinn
Mit dem Gedanken an ein festes Band

Vorbei an Sternen Planeten Galaxien
Der eine heller als der andere
Leichte und schwere
Versuchen sie mich anzuziehen

Doch einladend wirken sie nicht
Besonders die Riesen aus Gas
Das sieht nicht aus nach Spass
Denn sie schauen mit gruseligem Gesicht

Ich schwebe weiter und weiter
Die Milchstrasse entlang
Das Universum in seinem Einklang
Und ich fliege beschwingt und heiter

Immer noch in der Hoffnung
Ein neues Zuhause zu finden
Doch meine Angst muss ich dann überwinden
Vor mir seh‘ ich die Öffnung

Ein schwarzes Loch
Welches verschlingt und nimmt
Doch am anderen Ende ein Stern erglimmt
Und ruft zu mir hoch

So springe ich zu ihm hinunter
Keine anderen Planeten so nah
Jetzt ist mir ganz klar
Meine Welt wird jetzt bunter

Ich konnte das Universum erkunden
Habe vieles gesehen und entdeckt
Ich wusste er hielt sich versteckt
Ich habe meinen Stern gefunden

Julia & Annika

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.